» Gedichte von
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Wenn ich morgens aufwache
und die Träume der Nacht
einfangen will,
sind sie fort.
Waren sie bedeutungslos
oder zu schön
für den Alltag?
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Plötzlich sind sie da,
tanzen um mich herum,
sehen auf mich herab,
mit vorwurfsvollen Augen.
"Was hast du uns angetan?
Waren wir es dir nicht wert,
um uns zu kämpfen?"
Und ich weiß nicht,
was ich ihnen sagen soll.
Ihnen, geschaffen von mir
und dann allein gelassen...
Träume,
nur geträumt,
nicht gelebt.
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Zurück im Alltag,
der doch ganz anders ist,
so ohne dich,
ein Lächeln, das fehlt,
etwas Unbekümmertheit,
die gegangen ist.
Wirklich nur noch Alltag,
ohne das,
was ihn früher
zum Festtag gemacht hat
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Wir haben uns erst verstanden,
als wir uns
nicht mehr verstehen wollten,
waren erst einer Meinung,
als wir keinen Wert mehr
auf die Meinung des anderen legten,
trafen die gleiche Entscheidung für uns,
als das für uns
nicht mehr entscheidend war.
Fanden unseren Weg,
jeder für sich,
allein...
...weg voneinander.
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Ein Lächeln,
wenn du traurig bist,
oder auch eine Träne,
die wir zusammen weinen,
heißer Tee,
wenn du erkältest bist,
dich zudecken,
wenn die Leidenschaft
der Nacht
das Bett mal wieder
zu zerwühlt hat.
Es sind die Kleinigkeiten,
aus denen Liebe besteht.
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